Biographie von Albert Kuntz

Albert Kuntz unbekanntes Jahr

Wir erinnern an den in Frankfurt fast vergessenen Arbeiterfunktionär, Kommunisten und Antifaschisten Albert Kuntz (1896 – 1945), Mitbegründer der KPD, seit 1926 Mitglied der Bezirksleitung Hessen-Frankfurt und deren politischer Leiter von Juni 1932 bis zu seiner Verhaftung am 13.3.1933.

Nach fast zwölfjähriger Haft in den Konzentrationslagen Lichtenburg und Buchenwald wurde er in der Nacht vom 22. zum 23. Januar 1945 im KZ Dora-Mittelbau während eines Gestapo-Verhörs ermordet.

Auf dem Frankfurter Römerberg organisierte Kuntz am 1. August 1929 die seit der Novemberrevolution größte Kundgebung der Stadt mit: gegen Aufrüstung und den imperialistischen Krieg. Auf ihr sprachen auch Arbeiter aus den USA, Haiti, China und Mexiko.

In den Konzentrationslagern Buchenwald und Dora-Mittelbau gehörte Kuntz zum Herz der illegalen Widerstandsorganisationen.

Albert Kuntz ist für uns heute ein Vorbild als Antiimperialist, Internationalist, Antimilitarist und Antifaschist.

Wir werden in Zukunft immer wieder an ihn und sein Wirken als Teil der revolutionären Arbeiterbewegung in Frankfurt erinnern und Schlussfolgerungen für unsere Gegenwart und Zukunft zur Diskussion ziehen.

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